Venendiagnostik | VVP

VVP

Die Venöse Verschluß-Plethysmographie (VVP) ist ein Verfahren zur Überprüfung der Venenfunktion.

Wie funktioniert dieser Venenfunktionstest?

Das Meßprinzip beruht auf der Registrierung von Umfang und Umfangsänderung bzw. von Volumen und Volumenänderung.

Der Patient befindet sich in Rückenlage. Die Beine werden hochgelagert (ca. 45 Grad). Mit einer Druckmanschette am Oberschenkel wird der venöse Abstrom herzwärts für 3 Minuten unterbrochen. Der Einstrom über die Arterien bleibt jedoch erhalten, und so wird das aufstaubare Venenvolumen (venöse Kapazität) gemessen. Anschließend wird die Druckmanschette rasch entlüftet und der venöse Abstrom herzwärts pro Zeiteinheit gemessen.

Bei einer tiefen Beinvenenthrombose ist die venöse Kapazität und der venöse Abstrom reduziert, bei einem postthrombotischen Syndrom kann die venöse Kapazität je nach Schweregrad erniedrigt oder erhöht sein, der venöse Abstrom ist reduziert.