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High Heels – Hingucker oder „Weggucker“, jedenfalls fatal für die Venen

Dr. med. Manuela Jakob

Dr. med. Manuela Jakob

Internistin, Phlebologin

Hohe Absätze schmücken den Fuß, verlängern das Bein optisch und führen häufig zu einem subjektiven Wohlfühleffekt. Doch der schöne Schein kann Folgen haben. Werden sie regelmäßig getragen, können sie nicht nur den Füßen, sondern auch den Venen schaden.

Die treibende Kraft für den Bluttransport entgegen der Schwerkraft zum Herzen sind u.a. die aktive Bewegung im Sprunggelenk und die damit verbundenen Muskelkontraktionen. Beim Tragen von High Heels wird der Fuß nicht mehr abgerollt, sondern verharrt in einer unnatürlichen Haltung. Die somit nötigen Muskelkontraktionen, um das Blut in den Venen unterstützend zum Herzen zu befördern, können nicht mehr ausgelöst werden. Es kommt zu einer Stauung des Blutes mit typischen Beschwerden (schwere und müde Beine, Schwellung und Druckgefühl).

Müssen Frauen komplett auf High Heels verzichten?

Sicher nicht! Es ist – wie so oft – eine Frage der Häufigkeit. High Heels können zu besonderen Anlässen bzw. wenige Stunden am Tag getragen werden. Wichtig ist es, Ausgleich zu schaffen: flache Schuhe tragen, Barfuß laufen, Bewegung, sportliche Aktivität (Ausdauersport).

So steht auch den Abenden in High Heels nichts im Wege!

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